Leistungen in meiner Praxis

Das Gebiet der Urologie ist groß und sehr differenziert. Ergänzend zur Urologie bin ich Androloge, der auf spezielle Erkrankungen des Mannes weitergehend als der Urologe spezialisiert ist.

Im Wesentlichen kümmert sich der Urologe um die Blase, die Niere, die Harnwege, die männlichen Geschlechtsorgane und ihre vielfältigen Erkrankungen. Er behandelt unerfüllten Kinderwunsch, soweit es den Mann betrifft, oder er nimmt Sterilisationen vor.

Um meinen Patienten die Teilhabe an einer zeitgemäßen und guten Versorgung zu gewährleisten, biete ich eine Reihe von Neuerungen in der medizinischen Diagnostik an.

  • Im eigenen Labor: Hormonwerte, Schilddrüsenwerte, Tumormarker, Urinzytologie (Untersuchung des Urins auf entartete Zellen), Anomalien im Urin, Spermiogramme, Nierenwerte

  • Sonographien (Ultraschall) der urologisch relevanten Organe

  • Röntgendiagnostik

  • Blasenspiegelungen

  • Spezielle Blasenspiegelung zur Früherkennung (Photodynamische Diagnostik)

  • Blasendruckmessung

  • Behandlung von Stein-Patienten, einschließlich der ambulanten Stein-Zertrümmerung

  • Entzündliche Veränderungen der urologisch bedeutsamen Organe

  • Krebsvorsorge, Krebsdiagnostik, Krebsbehandlung und Krebsnachsorge

  • Entnahme von Gewebeproben bei Tumorverdacht

  • Diagnostik und Therapie der Sterilität beim Mann

  • Vorbereitung von Krankenhausbehandlungen sowie Nachsorge/ Nachbehandlung nach Krankenhausbehandlungen

  • Diagnose und Behandlung von Hormondefiziten beim Mann

  • Andrologisch relevante Erkrankungen des Mannes

  • Im Rahmen der palliativmedizinischen Versorgung Begleitung von unheilbar Kranken

RÖNTGEN

Im Juni 2013 habe ich in meiner Praxis das Röntgen digitalisieren lassen. Jeder kennt den Unterschied zwischen analogem und digitalem Fotografieren oder Sendeempfang. Die gleichen Möglichkeiten und technischen Raffinessen bietet das digitale Röntgen:

  1. bessere Bildqualität: Es erlaubt das Zoomen einzelner Ausschnitte zum Zweck einer besseren und genaueren Betrachtung.
  2. Speicherung: Die Software, für die ich mich entschieden habe (PERGAMONMED) erlaubt es, die Aufnahmen im Computerarchiv zu speichern und jederzeit über den Server komplikationslos aufzurufen, wenn die Aufnahme für die Beurteilung des Krankenbildes benötigt wird. Das digitale Röntgenbild ist jederzeit auf Disketten kopierbar oder über das Internet mitbehandelnden Arztkollegen zur Verfügung zu stellen.
  3. Für den Patienten ergibt sich dazu der Vorteil, dass es sich um ein hochauflösendes Verfahren handelt, das ihn im Vergleich mit dem analogen Röntgen mit einer beträchtlich geringeren Strahlung belastet.

Wann setzt der Urologe das Röntgen zur Abklärung des Krankenbildes ein?

Er röngt

  • zur Aufklärung von Steinleiden
  • zur Lokalisierung von Steinen als Vorbereitung zur Steinsanierung
  • zur weiteren Abklärung nicht eindeutiger Befunde, welche die Sonographie ergeben hat
  • zur Abklärung von Mikrohämaturie als Ursache urologischer Leiden
  • zur Abklärung diffuser Beschwerden nicht urologischer Ursachen, um den Patienten zu einer weiteren Diagnostik und Therapie zu Kollegen anderer Fachrichtungen zu überweisen (z.BV. bei Wirbelsäulenschäden zur Orthopäden)
  • zur Kontrolle liegender Harnleiterschienen
  • zur Kontrolle von Nierenleiden
  • zur Kontrolle von Veränderungen bei schon bekannten Zysten (z.B. an den Nieren)

KREBSVORSORGE und KREBSNACHSORGE

Krebsvorsorge biete ich sowohl im Rahmen der Kassenleistungen als auch als Selbstzahlerleistungen an. Auf urologischem Gebiet beschränken sich die Kassenleistungen auf eine Prostata-Krebs-Vorsorge für Männer ab 45 Jahren.

Weitere Informationen finden Sie unter „Selbstzahlerleistungen“ und „PDD“.

Am häufigsten wird Krebs diagnistiziert, wenn er sich durch Beschwerden bemerkbar macht. In meiner Praxis verfüge ich über die technische Ausstattung und auch das erforderliche Wissen, um Krebs diagnostizieren zu können. Dann werden mit dem Patienten ausführlich die weiteren Schritte besprochen und die Behandlung eingeleitet.

Im Rahmen des Onkologie-Vertrages arbeite ich mit Ärzten der verschiedensten Disziplinen zusammen (z.B. Strahlentherapeuten, Onkologen, Radiologen, Internisten, chirurgischen Abteilungen der Krankenhäuser der Region usw.), um meine Patienten optimal zu betreuen. Diese Zusammenarbeit erstreckt sich auf den gesamten Komplex der Krebsbehandlung:
Krebs-Diagnose, Behandlung von Krebspatienten und die ständige Nachsorge und Kontrolle der Erkrankung. Gerade auf dem Gebiet der Krebserkrankung ist es
wichtig, das Vertrauen der Patienten durch ein gewissenhaftes, auf fundierte Kenntnisse gestütztes Vorgehen zu erwerben. Krebspatienten benötigen viel Aufmerksamkeit, damit sie lernen, mit der Krankheit umzugehen und Lebensqualität zu gewinnen.

PDD

Die PDD oder Photo-Dynamische-Diagnostik der Harnblase ist nach heutigem Stand der medizinischen Forschung das Mittel der ersten Wahl sowohl zur Früherkennung von Blasenkrebs als auch in der Nachsorge bei Patienten mit Blasenkrebs.

Die PDD ist eine Fluoreszenz-Zystoskopie, deren Wirkung auf der Erkenntnis beruht, dass gesundes und erkranktes Gewebe auf Hexaminolävulinat (HAL) jeweils anders reagieren, wenn man statt der üblichen Weißlicht-Zystoskopie eine Zystoskopie mit Blaulicht macht und vorher das Medikament Hexvix in die Blase instilliert. Das erkrankte und veränderte Gewebe erscheint dann in einer roten Färbung auf dem Bildschirm (bzw. dem Ausdruck als Dokumentation), während das gesunde Gewebe in blauer Farbe zu sehen ist.
Auf diese Weise erkennt man Tumore, die bei einer üblichen Weißlicht-Blasenspiegelung erst sehr viel später zu erkennen wären, und zwar dann, wenn sie sich zu invasiven Tumoren entwickelt haben, d.h. zu Tumoren, die schon in die Schleimhaut der Blase eingedrungen sind und unter Umständen Tochtergeschwulste gebildet haben, die wiederum mit der Weißlichtzystoskopie häufig nicht zu erkennen sind und später dann als sog. Rezidive zu erneuten Operationen führen. Die mit Hilfe der PDD diagnostizierten Tumore lassen sich in dem frühen Stadium mit hoher Sicherheit vollständig und weiträumig im Gesunden entfernen.
Wissenschaftlich fundierte Untersuchungen haben ergeben, dass die Blaulichtzystoskopie eine Treff-sicherheit von 97% in der Erkennung von Tumoren hat (172 von 177 durch Gewebeprobenentnahmen bestätigte Tumore), während die Standard-Weißlicht-Zystoskopie eine Rate von lediglich 58% erkannter Tumore im Frühstadium aufweist (103 von 177 Tumoren).
Blaulicht-Zystoskopien sind auf einfache und ungefährliche Weise in der ärztlichen Praxis ambulant durchzuführen, wenn ein Arzt in seiner Praxis die üblichen Weißlicht-Zystoskopien macht und über die teuren Instrumente zur Blaulichtzystoskopie verfügt.
In meiner Praxis verfüge ich über die Ausstattung zur Blaulicht-Zystoskopie, die erforderliche wissenschaftliche Einweisung in die Technik und Beurteilung der PDD sowie die Erfahrung mit diesen Diagnoseverfahren.
Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Krankenhäusern, die Blasentumore unter Blaulicht operieren können, wenn ein Patient mit einer Indikation dazu eingewiesen wird.

Blaulicht-Zystoskopien sind besonders zu empfehlen bei

  • Patienten mit bekannten Blasenkrebserkrankungen
  • Patienten mit Verdacht auf Blasenkrebs nach einer Weißlicht-Zystoskopie
  • Patienten mit rezidivierenden schweren Zystitiden
  • Patienten mit einer positiven Urinzytologie.

Die PDD gehört zu den Untersuchungen, die nicht von vorneherein von den Krankenkassen übernommen werden. Gehen Sie davon aus, dass die PDD unter die Selbstzahler-Leistungen fallen.

Männergesundheit / Andrologie

Gibt es eine spezielle Gesundheit für Männer? Eine Männergesundheit? Und einen Männerarzt, so wie es einen Frauenarzt gibt?

Ja, es gibt den Andrologen (Männerarzt), der eine spezielle Fort- und Weiterbildung gemacht hat und sich mit den spezifischen Erkrankungen beschäftigt, die eben nur den Mann betreffen.

Während meiner Ausbildung zum Urologen habe ich mich mit speziellen Männerkrankheiten beschäftigt, während meiner Tätigkeit in der eigenen Praxis Erfahrungen gesammelt und auf Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen laufend mein Wissen erweitert. Vor der Ärztekammer, vor der alle ärztlichen Prüfungen abgelegt werden müssen, habe ich dann erfolgreich die Prüfung zum Andrologen abgelegt und darf diese Beziehcnung im Arztschild führen.

Der Erhalt der Gesundheit von Männern, ihrer Lebensqualität und ihrer Vitalität war schom immer ein Thema der Reichen und Privilierten. Schon immer war es für Männer einer privilierten Schicht wichtig, bis ins hohe Alter gepflegt und geistig sowie körperlich fit zu sein. Heute gilt das nach unserer modernen Auffassung für alle Männer. Sie wollen und sollen geistig und körperlich fit sein, gut und gepflegt aussehen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und bis ins hohe Alter hinein in einer "erfüllten Partnerschaft" leben. Der Mann ist heute nicht mehr nur als der Ernährer der Familie angesehen - die Frauen verdienen heute auch ihr Geld und stehen "ihren Mann". Männer sollen heute sich selber als "Mann" sehen, sich selber als Mann verstehen und ihren Körper bewusst erleben.

Ein anderer Gesichtspunkt ist die Tatsache, daß auch Männer immer älter werden. Das Bild der sog. "Alten", der "Opas", umgeben und umsorgt von ihren Kindern und Enkeln, weicht immer mehr dem Bewusstsein, dass man auch im Rentenalter sehr lange seine Selbständigkeit bewahren und für sich selber sorgen muss. Auch kommt es heute sehr viel häufiger als früher vor, dass Männer ihre kranken Frauen pflegen müssen. Sie nehmen damit eine sehr hohe körperliche und geistige Belastung auf sich.

Bei den Unsicherheiten, die sich heute im Gesundheitswesen zeigen, muss der Einzelne in Zukunft selber für sich sorgen können. Wie wir schon längst erkannt haben, kann der Einzelne nicht mehr damit rechnen, dass er im Alter eine Rundum-Versorgung aus der Rentenkasse bekommt. Genauso dürfen wir in Zukunft nicht damit rechnen, dass wie durch Beiträge zur Krankenkasse alles bekommen, was wir im Krankheitsfall benötigen. Wir müssen folglich mehr Gewicht darauf legen, im Vorfeld für den Erhalt der Gesundheit zu sorgen. Das erhält Lebensqualität, sorgt für Wohlbefinden und ist am Ende auch besser als die "Reparatur", wenn schwere Krankheiten auftreten.

Die Vorschläge und Angebote, die ich hier mache, sind dafür gedacht, die Gesundheit und die Lebensqualität von Männern möglichst lange zu erhalten. Während ich als Urologe mich in der Hauptsache um die Organe des Uro-Genital-Bereiches kümmere (Blase, Niere, Harnröhre, die männlichen Sexualorgane), befasse ich mich als Androloge speziell mit dem Thema der Männergesundheit. Hier habe ich umfassende Kenntnisse. Ich befasse mich eingehend mit

  • den Problemen, die das Sexualleben des Mannes betreffen
  • der Beratung und Behandlung von Männern, die infertil (unfruchtbar) sind
  • hormonbedingten Erkrankungen des Mannes
  • speziellen Erkrankungen der männlichen Genitalien (Geschlechtsorgane)
  • Problemen des alternden Mannes und seinem Selbstverständnis als Mann.

Familienplanung

Die Beratung und Behandlung von Ehepaaren, die eigene Kinder wünschen, gehört zu den Aufgaben des Andrologen. Er stellt fest, ob die Ursache beim Mann liegt. Wenn die nötigen Voruntersuchungen beendet sind, überweist der Androloge das Paar an den Reproduktionsmediziner, der dann die Behandlung der Unfruchtbarkeit übernimmt und mit dem Andrologen und dem Gynäkologen zusammenarbeitet.

Der Androloge erbringt dabei folgende Leistungen:

  • ausführliches Gespräch mit dem Mann bzw. dem Paar
  • körperliche Untersuchung des Mannes zur Feststellung von körperlichen Erkrankungen
  • Ultraschall des Hodens
  • Hormon-Status zur Feststellung von hormonellen Defiziten
  • Untersuchung des Sperma (Spermiogramm)
  • medikamentöse Behandlung, wenn eine solche zum Erfolg führen kann
  • Zusammenarbeit mit dem Reproduktionsmediziner
  • Zusammenarbeit mit dem Endokrinilogen

Viele Paare haben sich den Wunsch nach Kindern erfüllt und sind zu dem Entschluss gekommen, keine weiteren Kinder zu zeugen. Sie wünschen aber weiterhin ein erfülltes Sexualleben. Frauen und Männer können verhüten oder aber sich sterilisieren lassen.
Für Männer ist eine Sterilisation in der Regel komplikationslos und ein relativ einfacher operativer Eingriff, der keine bemerkbaren Folgen zeigt – außer der gewünschten Sterilität. Die Erektion bleibt erhalten, ebenso die Ejakulation, nur die Spermien im Ejakulat fehlen.

Palliativmedizin

Palliativmedizin ist eine Fachrichtung innerhalb der Medizin, die noch sehr neu ist. Sie gibt eine Antwort auf die Frage, was mit einem Menschen in seinen letzten Tagen geschehen wird, wenn die Krankheit so weit fortgeschritten ist, daß es keine Heilung gibt und einen vielleicht große Schmerzen erwarten. Gibt es hier eine Möglichkeit, selbstbestimmt und in der vertrauten Umgebung in Würde die verbleibende Zeit zu verbringen? Gibt es eine Möglichkeit ohne die Sorge, die Familie zu belasten, zu Hause bis ans Lebensende gepflegt zu werden? Ist man sicher, dass einem große Schmerzen möglichst erspart bleiben?

Palliativ-Ärzte, Hausärzte, Pflegedienste, Hospize u.a. bilden ein Netz, das die Kranken zuverlässig versorgen kann.

Palliativmediziner erwerben das Wissen, Patienten mit schweren Erkrankungen in der letzten Phase ihres Lebens medizinisch zu begleiten, wenn sie in ihrem häuslichen Umfeld in Würde sterben wollen.
Wir, die qualifizierten Palliativmediziner, haben vor der Ärztekammer eine Fachprüfung abgelegt, in der dieses spezielle Wissen (Schmerztherapie, Symtom-Behandlung, juristische Fragestellungen etc.) Thema war.
Ich habe vor der Ärztekammer Westfalen-Lippe diese Prüfung bestanden und nehme nun teil an dem regionalen palliativmedizinischen Konsulardienst. Wir nehmen regelmäßig an unseren palliativmedizinischen Qualitätszirkeln teil, tauschen uns untereinander aus, nehmen an Fortbildungsveranstaltungen teil. Unsere Aufgabe im Konsulardienst ist es, diejenigen Haus- und Fachärzte zu beraten, die ihre Patienten zu Hause behandeln wollen, statt sie in der letzten Phase des Lebens ins Krankenhaus zu schicken. Krankenhäuser arbeiten normalerweise nicht nach den Regeln der Palliativmedizin, da sie innerhalb des Gesuchtsheitswesens andere Aufgaben haben, die alle darauf ausgerichtet sind, eine vorliegende Erkrankung zu heilen.

Labor

Untersuchungen des Blutes sind ein wichtiges Mittel, um Krenkheiten zu erkennen. In meiner Praxis habe ich ein großes Labor, um die für die Urologie wichtigen Blutanalysen selber vornehmen zu können. Ich lege dabei auf äußerste Präzision und Qualität großen Wert. Die Laborgeräte werden regelmäßig von der jeweiligen Herstellerfirma fachmännisch gewartet und validiert. Es werden gemäß den Vorschriften externe und interne Kontrollen gemacht. Die Abläufe überwache ich persönlich, und die Ergebnisse interpretiere ich, wobei ich sie sorgfältig mit den anderen von mir erhobenen Untersuchungsergebnissen in Beziehung setze. Ich garantiere persönlich eine hohe Qualität der Laboruntersuchungen.

Die Untersuchungen in meinem Labor beziehen sich auf folgende Bereiche:


1. AUSWERTUNG VERSCHIEDENER SCHNELLTESTS

  • Schnelltest mit dem Haemocult-Stuhlbrief. Dieser Test ist, wie jahrelange Erfahrungen gezeigt haben, geeignet, okkultes Blut im Stuhl zu erkennen und damit Darmkrebs anzuzeigen. Bei Patienten unter 45 Jahren sind alle Stuhltests IGeL-Leistungen; bei Patienten über 50 Jahre trägt die Kasse alle zwei Jahre die Kosten für diese Tests (seit Oktober 2002).
  • Schnelltest zur Erkennung von Blasenkrebs. Ab dem Alter von 40 Jahren steigt das Risiko von Blasenkrebs. Bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen, gesteigertem Harndrang, Stechen nach der Blasenentleerung, Brennen beim Wasserlassen, das alles können auch Hinweise auf Blasenkrebs sein. Dieser einfache Urin-Test kann, unter Berücksichtigung der Ausschlußkriterien, Auskunft über einen möglichen Tumor geben.

Alle diese Tests sind einfach zu machen, entsprechen den neuesten Forschungsergebnissen und dienen einem ersten Hinweis auf eine Erkrankung. Insgesamt sind sie sehr preiswert.


2. BESTIMMUNG VON LABORPARAMETERN

Zuverlässiger als Schnelltests sind die Hinweise auf Erkrankungen genauer, die direkt aus dem Blut gewonnen werden. Diese Werte werden anhand von Reaktionen im Blut gemessen, die auf einen möglichen Tumor hinweisen. Folgende Parameter können bestimmt werden:

  • CEA (Abkürzung für: Carcinoembryonales Antigen). Dieser CEA-Wert weise auf einen möglichen Darmtumor hin, auch wenn er noch nicht blutet und damit noch nicht im Stuhl nachzuweisen ist. Er ist geeignet zur Früherkennung.
  • PSA (Prostata-spezifisches Antigen). Der PSA-Wert weise auf das mögliche Vorhandensein eines Tumors in der Prostata hin. Liegt der PSA-Wert über 4, dann wird die regelmäßige Kontrolle dieses Wertes zur Kassenleistung.
  • FPSA (freies PSA) ist ein Laborparameter, der genauer ist als das PSA. Bei einem Wert über 4 übernimmt die Kasse die Kosten für die Bestimmung dieses Wertes als zusätzliche Sicherung.
  • PROLACTIN. Das Prolactin ist ein Hormonwert, der in der Diagnostik von Potenzschwierigkeiten eine Rolle spielt, sowie bei mangelnder Zeugungsfähigkeit des Mannes und der Frau.
  • TESTOSTERON. Das Testosteron ist ein wichtiges Hormon für die Diagnostik von Potenzschwierigkeiten, der Sterilität des Mannes sowie bei Aging-Male (Beschwerden des alternden Mannes).
  • TSH (Thyreoideastimulierendes Hormon). Dieser Wert dient der Bestimmung einer Über- oder einer Unterfunktion der Schilddrüse.
  • FSH (Follikelstimulierendes Hormon). Es spiegelt die Funktionsfähigkeit des spermabildenden Hodengewebes wieder. Es dient zur Fruchtbarkeitsabklärung.
  • LH (Luteinisierendes Hormon). Es stimuliert die Sexualhormone und die Spermienbildung.
  • AFP (α-Fetoprotein). Es dient zur Feststellung von Leber- und Hormontumoren.


3. URINZYTOLOGIE

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen gegen Blasenkrebs biete ich die Urinzytologie an. Dieser Test untersucht die sich im Urin befindlichen Zellen auf Entartungen hin.


4. SPERMIOGRAMM

Im Rahmen der Untersuchungen der Sterilität des Mannes führe ich in meinem Labor Spermiogramme durch. Ein Spermiogramm ist die Untersuchung des männlichen Samens im Hinblick auf die Zeugungsfähigkeit.

Ich weise darauf hin, daß für alle Laboruntersuchungen Folgendes gilt:Sie gehören in den Bereich der Selbstzahlerleistungen und werden nur dann Leistungen der Krankenkassen, wenn sie im Rahmen der Behandlung einer bereits bestehenden Krankheit
erbracht werden.


Wünschen Sie weitere Informationen? Stellen Sie uns Fragen, wie beantworten sie Ihnen gern.

Inkontinenz

Unter Inkontinenz versteht man Probleme, Urin oder Stuhl halten zu können. Eigentlich geht man davon aus, dass man, wenn man das Alter des Kleinkindes verlassen hat, Urin und Stuhl halten kann, weil man die entsprechenden Schließmuskeln beherrscht und rechtzeitig die Toilette aufsucht. In Wirklichkeit ist es aber häufig nicht so, und Kinder, Frauen und Männer leiden unter Inkontinenz. Darüber zu sprechen ist ihnen peinlich, sie schämen sich und versuchen, ihr Leiden zu verbergen. "Du bist schon so gross und machst immer noch in die Hose, Schäm dich!" Dieser Tadel aus der Kinderzeit wirkt bei vielen noch nach. 

Dabei ist Inkontinenz eine Krankheit, die viele Ursachen haben kann, z.B. organische und psychische Gründe. Zu den organischen Ursachen zählt man z.B.

  • die Beanspruchung des Beckenbodens nach mehreren und schweren Geburten
  • die kontinuierliche Belastung des Beckenbodens durch das Tragen von schweren Lasten
  • die Dehnung des Schliessmuskels während Operationen
  • die Auswirkung von Wirbelsäulenschäden.

Sie sehen, Inkontinenz ist eine Krankheit mit vielfältigen Ursachen. Man kann darüber sprechen wie über andere Krankheiten auch. Scheuen Sie sich nicht, mit dem Arzt darüber zu sprechen.

Das kann der Arzt tun, um bei Ihnen die Gründe für die Inkontinenz festzustellen:

  • Erforschund der Ursache anhand von Krankenberichten
  • Untersuchung des Urins
  • Ultraschall der Blase und der Harnwege
  • Blasendruckmessung
  • Blasenspiegelung

Und so kann der Arzt Ihnen helfen:

  • Beratung zur Änderung von Trinkgewohnheiten
  • Verordnung von Medikamenten
  • Verordnung von Inkontinenzhilfen (z.B. Vorlagen)
  • Beckenbodengymnastik
  • Indikationsstellung zur Operation

Selbstzahlerleistungen

Selbstzahlerleistungen sind ärztliche Leistungen, die vom Patienten selber bezahlt werden müssen; sie werden auch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) genannt. Sie dienen den individuellen Ansprüchen der Patienten an ihre Gesundheit, nicht der Behandlung von Krankheiten, deren der Behandlung von den Krankenkassen getragen werden; die individuellen, persönlich gewünschten Behandlungen sind Wahl und Aufgaben jedes Einzelnen.

In meiner Praxis biete ich nur Leistungen an aus der Sicht eines gewissenhaften Arztes zum Wohle derjenigen Personen, die meine Praxis besuchen. Sie sind sinnvoll, wünschenswert und mit fachlicher Kompetenz erbracht.

Es handelt sich hierbei um Untersuchungen, die

  • der Früherkennung von Krankheiten, z.B. von Krebs, dienen, ehe sie so weit fortgeschritten sind, daß sie ein Fall für die Krankenkassen sind, d.h. daß sie Leiden verursachen und dadurch erst erkannt werden
  • der Krebsvorsorge, der Verbesserung oder Erhaltung der persönlichen Lebensgestaltung und persönlich empfundenen Lebensqualität dienen. Persönlich ge-wünschte Lebensqualität ist keine Leistung der Kran-kenkassen, die dafür da sind, nach allgemeinen und objektivierbaren Gesichtspunkten kranken Menschen zu helfen.

Hierzu gehören die Probleme im Bereich des erfüllten Sexuallebens, wie

  • die erektile Dysfunktion, Potenzprobleme
  • die Sterilisation des Mannes
  • Harnstein-Check
  • Labor-Check (klein / groß)
  • weitere Laboruntersuchungen
  • Nierencheck
  • Sexualhormone
  • Ultraschall-Check
  • Urincheck
  • Vorsorge für Männer unter 45

sowie Leistungen, die dem Erhalt oder der Verbesserung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit dienen, z. B. Probleme der Wechseljahre mit Leistungsabfall bei Männern.

Als modern eingestellter Arzt biete ich Ihnen – neben der Erkennung von Hautveränderungen und dem Abtasten der Prostata und des Enddarms mit dem Finger, beides Leistungen, die auch heute noch unverändert von den Kassen getragen werden – sicherere Methoden zur Früherkennung von Prostatakrebs, die aber nicht von den Kassen getragen werden:

  • die Bestimmung des PSA-Wertes, des anerkannten Tumor-Markers, der einen Hinweis auf einen möglichen Tumor in der Prostata gibt
  • die Untersuchung der Prostata mit der Ultraschallsonde, um die Organstruktur der Prostata auf bösartige Veränderungen zu untersuchen
  • die Urinzytologie, die den Urin auf krankhaft ver-änderte Zellen im Urin untersucht.

Im Hinblick auf die Früherkennung von Hodenkrebs biete ich folgende Untersuchungen an:

  • die Blutwerte AFP und βHCG, die zusammen einen Hinweis auf bösartige Gewebezellen im Hoden geben,
  • die Untersuchung des Hodengewebes mit der Ultraschallsonde.

Der Früherkennung von Blasenkrebs dienen folgende Untersuchungen:

  • die Urinzytologie, eine Untersuchung des Urins auf bösartige Zellen; durch eine spezielle Methode der Färbung kann man gutartige von bösartigen Zellen unterscheiden, die Blasenspiegelung – die Möglichkeit, mit modernen Geräten das Innere der Blase farbig auf einem Monitor darzustellen; so kann man die Blase auf das Vorhandensein von Tumoren überprüfen und anschließend im Bild fotographisch festhalten.

Die neueste und auch überzeugendste Methode ist die PDD (Photo-Dynamik-Diagnostik), bei der die Blasenwand angefärbt wird. Gesunde und entartete Zellen nehmen dabei unterschiedliche Farben an. So erkennt der Arzt einen möglichen Blasenkrebs, insbesondere oberflächliche Tumore, die sich der üblichen Blasen-spiegelung entziehen.
Eine Untersuchung des Urins in Kombination mit einer Blasenspiegelung gilt als sichere Maßnahme zur Früherkennung von Blasenkrebs.

Das Nierenkarzinom ist eine sehr aggressive Krebsart, die heute noch eher zufällig im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen entdeckt wird. Zur Früherkennung biete ich hier folgende Untersuchungen an:

  • die Urinzytologie zum Nachweis von entarteten Zellen im Urin, die auf einen möglichen Tumor in der Niere hinweisen,
  • die sonographische Untersuchung der Niere, die Veränderungen im Gewebe sichtbar macht.

Bei der Früherkennung von Darmkrebs bieten die Krankenkassen eine Vorsorge an, die bei weitem keinen gesicherten Schutz darstellt. Daher biete ich als Selbstzahlerleistung folgende Leistungen an:

  • die Untersuchung des Blutes mit dem Tumormarker CEA,
  • die Rektoskopie als Untersuchung des Enddarms; dieser Enddarm ist die am häufigsten erkrankte Darmregion.

Alle Leistungen werden mit fachärztlicher Kompetenz ausgeführt. Diese Leistungen werden nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet. Sie sind viel preisgünstiger als Sie denken. Für weitere Informationen stehe ich zu Ihrer Verfügung.