ANDROLOGIE

Gibt es eine spezielle Gesundheit für Männer? Eine Männergesundheit? Und einen Männerarzt, so wie es einen Frauenarzt gibt?

Ja, es gibt den Andrologen (Männerarzt), der eine spezielle Fort- und Weiterbildung gemacht hat und sich mit den spezifischen Erkrankungen beschäftigt, die eben nur den Mann betreffen.

Während meiner Ausbildung zum Urologen habe ich mich mit speziellen Männerkrankheiten beschäftigt, während meiner Tätigkeit in der eigenen Praxis Erfahrungen gesammelt und auf Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen laufend mein Wissen erweitert. Vor der Ärztekammer, vor der alle ärztlichen Prüfungen abgelegt werden müssen, habe ich dann erfolgreich die Prüfung zum Andrologen abgelegt und darf diese Beziehcnung im Arztschild führen.

Der Erhalt der Gesundheit von Männern, ihrer Lebensqualität und ihrer Vitalität war schom immer ein Thema der Reichen und Privilierten. Schon immer war es für Männer einer privilierten Schicht wichtig, bis ins hohe Alter gepflegt und geistig sowie körperlich fit zu sein. Heute gilt das nach unserer modernen Auffassung für alle Männer. Sie wollen und sollen geistig und körperlich fit sein, gut und gepflegt aussehen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und bis ins hohe Alter hinein in einer "erfüllten Partnerschaft" leben. Der Mann ist heute nicht mehr nur als der Ernährer der Familie angesehen - die Frauen verdienen heute auch ihr Geld und stehen "ihren Mann". Männer sollen heute sich selber als "Mann" sehen, sich selber als Mann verstehen und ihren Körper bewußt erleben.

Ein anderer Gesichtspunkt ist die Tatsache, daß auch Männer immer älter werden. Das Bild der sog. "Alten", der "Opas", umgeben und umsorgt von ihren Kindern und Enkeln, weicht immer mehr dem Bewußtsein, dass man auch im Rentenalter sehr lange seine Selbständigkeit bewahren und für sich selber sorgen muss. Auch kommt es heute sehr viel häufiger als früher vor, dass Männer ihre kranken Frauen pflegen müssen. Sie nehmen damit eine sehr hohe körperliche und geistige Belastung auf sich.

Bei den Unsicherheiten, die sich heute im Gesundheitswesen zeigen, muss der Einzelne in Zukunft selber für sich sorgen können. Wie wir schon längst erkannt haben, kann der Einzelne nicht mehr damit rechnen, dass er im Alter eine Rundum-Versorgung aus der Rentenkasse bekommt. Genauso dürfen wir in Zukunft nicht damit rechnen, dass wie durch Beiträge zur Krankenkasse alles bekommen, was wir im Krankheitsfall benötigen. Wir müssen folglich mehr Gewicht darauf legen, im Vorfeld für den Erhalt der Gesundheit zu sorgen. Das erhält Lebensqualität, sorgt für Wohlbefinden und ist am Ende auch besser als die "Reparatur", wenn schwere Krankheiten auftreten.

Die Vorschläge und Angebote, die ich hier mache, sind dafür gedacht, die Gesundheit und die Lebensqualität von Männern möglichst lange zu erhalten.

Während ich als Urologe mich in der Hauptsache um die Organe des Uro-Genital-Bereiches kümmere (Blase, Niere, Harnröhre, die männlichen Sexualorgane), befasse ich mich als Androloge speziell mit dem Thema der Männergesundheit. Hier habe ich umfassende Kenntnisse. Ich befasse mich eingehend mit
-  den Problemen, die das Sexualleben des Mannes betreffen
-  der Beratung und Behandlung von Männern, die infertil (unfruchtbar) sind
-  hormonbedingten Erkrankungen des Mannes
-  speziellen Erkrankungen der männlichen Genitalien (Geschlechtsorgane)
-  Problemen des alternden Mannes und seinem Selbstverständnis als Mann.

Männergesundheit / Andrologie